Geothermische Wärmepumpe
Erdwärme für optimalen Wirkungsgrad.

Geothermische Wärmepumpen nutzen Erdwärme. Unterhalb der Frostgrenze bleibt die Bodentemperatur ganzjährig konstant. Ein Wasser-Glykol-Gemisch durchläuft unterirdische Leitungen, wird zum Heizkreis geführt, verdichtet und erwärmt das Boilerwasser für Ihr Zuhause.
Installationstypen
Es gibt zwei Typen geothermischer WPs mit gleichem Prinzip:
- Horizontale Sonden: 0,6 bis 1,2 m tief, grössere Fläche, einfachere und günstigere Verlegung als vertikale Sonden.
- Vertikale Sonden: bis 100 m tief, technisch anspruchsvolleres Bohren, wenig Platz — ideal für kleine Grundstücke.
Beide nutzen Erdwärme effizient — die Wahl hängt von verfügbarem Platz und Gelände ab. In der Schweiz sind vertikale Sonden am verbreitetsten; das Prinzip ist für beide identisch.
Preis und Rentabilität
Die Installation kann kostspielig sein: rund hundert Franken pro Bohrmeter plus Anlage — für vertikale geothermische WP insgesamt CHF 75'000.- bis CHF 95'000.-
Trotz höherer Anfangsinvestition als Öl- oder Gasheizung sparen Sie langfristig bis zu 50 % Heizkosten — nur noch Strom nötig. Mit Photovoltaik sinken die Kosten weiter.
Subventionen
In der Schweiz gibt es zahlreiche Förderungen — Anträge bei Gemeinde und Kanton, bis zu 50 % der Projektkosten. Kantone gewähren teils Steuerermässigungen. Beispiele:
- Heizung (unter 20 kW): bis CHF 25'000.-
- CHF 10'000.- Zusatzbeitrag für erstmalige Wärmeverteilung in Einfamilienhäusern
Diese Beträge sind Richtwerte und variieren je nach bestehendem Heizsystem.
